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Weingut Pesau

Weingut Pesau

Wiagasse 253
A-2162 Falkenstein

Direktverkauf: Ja
Wohnmöglichkeit: Ja

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»Falkensteiner Weine sind Tribute an die Vergangenheit und doch auch Interpretationen der Gegenwart. Eine positive Symbiose traditioneller und moderner Ideen.«

Stillstand ist für Andreas Pesau ein Fremdwort und so verwundert es auch nicht, dass sich in dem 300 Jahre alten Weingut gerade in der letzten Dekade einiges getan hat. Er reagierte damit auch auf die sich immer stärker verändernden Verhältnisse, den zunehmenden Zustrom an Stammkunden und die Nachfrage nach immer höheren Qualitäten.

Andreas alleine zu nennen, wird freilich der Tatsache nicht gerecht, dass es sich um ein Familienunternehmen par excellence handelt. Drei weitere Brüder sind zwar nur peripher in den Betrieb eingebunden, doch sorgt zum Beispiel einer von ihnen, den es in als Banker nach China verschlagen hat, dass der Strom an Veltliner nach Ostasien nicht versiegt. Vater Fritz dagegen ist tagtäglich in den Weingärten unterwegs und sorgt mit naturnaher Bewirtschaftung für gesunde Böden und Rebstöcke.

Bewirtschaftet werden insgesamt 10 Hektar, wobei zu den klassischen Kalklagen am Rosenberg und Rabenstein auch noch der Ekartsberg dazukommt, eine kühle Riede, perfekt geeignet für strukturierte Weißburgunder. Ansonsten stehen die Zeichen vor allem auf Veltliner, die als leichte, pfeffrige Vertreter zum einen den Kriterien des DAC gerecht werden, andererseits aber auch in Qualitäten gelesen wird, die den Reservecharakter der Berggericht-Weine unterstreicht. Im Keller wird mit minimalster Intervention gearbeitet, wobei auch Experimenten Tür und Tor geöffnet sind. So versucht man sich in immer längeren Hefestand- und Ausbauzeiten und lässt auch beizeiten Weine spontan durchgären. Probieren kann man die Weine der Familie Pesau im Verbund mit allerlei Weinviertler Köstlichkeiten alle paar Wochen im Gmoakeller auf der Falkensteiner Kellergasse – es lohnt sich.

FALKENSTEINER BERGGERICHT
GRÜNER VELTLINER

Tiefgründige, lehmige Böden gelten ja nicht zwingend als ideale Unterlage für subtile und filigrane Veltliner, doch zum einen ist das nur bedingt richtig zum anderen steuert Andreas Pesau mit seinem Berggerichts-Monument vom Ekartsberg ohnehin in eine andere Richtung.
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