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DIE WEINE

Die Weine der neun Berggerichtswinzer entspringen dem kollektiven Anliegen das ganze Potenzial, das sich in den Falkensteiner Lagen befindet, in ambitionierten aber auch hochindividuellen Interpretationen in die Flasche zu bringen. Dabei wird sowohl der Vielfalt der Falkensteiner Lagen wie auch der Diversität der Rebsorten Tribut gezollt. Restriktionen sind selten erstrebenswert noch sind sie zielführend und so werden den beteiligten Winzern eine Menge Freiheiten gelassen. Die Wahl der Rebsorte, der Ausbauart und der Rieden stehen jedem Winzer frei, Ziel ist es jedoch gehaltvolle, profunde und originelle Weine zu keltern, die sich über Jahre entwickeln und sukzessive die ganze Charakteristik des Falkensteiner Terroirs preisgeben.

Zeit spielt also eine entscheidende Rolle und deshalb werden die Weine des Berggerichts frühestens im September des auf die Ernte folgenden Jahres abgefüllt. Da die Weine zudem eine gewisse Tiefe und Konzentration mitbringen sollten, wird spät gelesen und der Wein für Monate auf der Hefe belassen.

Die Berggerichts-Linie entspringt einem gemeinschaftlichen Gedanken und ist deshalb mit einem einheitlichen Etikett versehen, wobei jeder Winzer individuelle und spezifische Versionen keltert und mit seiner Unterschrift am rechten unteren Rand des Etiketts für seine eigene Variante bürgt.

Grüner Veltliner aus dem Hause

Bayer

Der Rosenberg steht ebenfalls Pate für Roman Bayers Veltlinerversion. Die Großlage, die sich an der östlichen Flanke Falkenstein dahinzieht, zeichnet sich durch eine solche Vielfalt an Mikroklimata und geologischen Extravaganzen aus, dass fast jeder Wein seine spezifischen Eigenarten hat.
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Fehlmann

Weine aus dem Hause Fehlmann gibt es seit ein paar hundert Jahren, was aufs Neue die eminente historische Bedeutung der Region unterstreicht. Hermann und Ingrid Fehlmann besitzen zwar selbst Weingärten, doch sind diese an andere Falkensteiner Winzer verpachtet.
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Luckner

Tiefe mit Frische zu puffern, Konzentration mit Vitalität auszubalancieren und Substanz mit Leichtigkeit zu kontern, ist die große Kunst guter Winzer. Es geht also, kurz gesagt, darum perfekte Harmonien herzustellen und wenn möglich auch noch die Vorgaben der Natur analog in die Flasche zu transportieren.
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Pesau

Tiefgründige, lehmige Böden gelten ja nicht zwingend als ideale Unterlage für subtile und filigrane Veltliner, doch zum einen ist das nur bedingt richtig zum anderen steuert Andreas Pesau mit seinem Berggerichts-Monument vom Ekartsberg ohnehin in eine andere Richtung. Betont werden hier Stoffigkeit und intensive Würze, der Schmelz und eine feine Cremigkeit.
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Salomon

Ein Weinviertler-Veltliner,  jenseits der üblichen Vorstellungswelten: einer der Erwartungshorizonte sprengt und zeigt, was im höchsten niederösterreichischen Norden alles möglich ist: spontan vergoren, lang auf der Hefe ausgebaut, aus Trauben, die seit Jahren und Jahrzehnten biologisch kultiviert werden und von Rebstöcken kommen, die in eine Ära zurückreichen, wo Peter Alexander und Gunther Philipp die Hitparaden anführten.
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Stadler

Johannes Stadler nutzt die stark kalkhaltigen Böden seiner Parzellen am Falkensteiner Rosenberg, um von den dort wurzelnden alten Rebstöcken ein Aromaprofil in die Flasche zu bekommen, dass der Sorte wie auch seinem Terroir gerecht wird.
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Weißburgunder aus dem Hause

Jauk

Zeit spielt bei allen Berggerichtsweinen eine elementare Rolle und so ist Philipp Jauks Weißburgunder zwar nicht der einzige Wein, der von ausgedehnten Perioden auf der Hefe profitiert, doch einer derjenigen, wo die, dem langen Ausbau geschuldeten Komponenten am deutlichsten spürbar werden.
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Kramer

Dem Weißburgunder nachzusagen, dass er besonders hip und kultig wäre, käme ungefähr der Feststellung gleich, dass Würstelstände am Puls der zeitgenössischen Kulinarik pochen. Die Marginalisierung beider ist fraglos ungerecht und deshalb tut es gut, junge Lanzenbrecher wie Michael Kramer im Land zu haben: der positioniert den Weißburgunder wieder dorthin, wo er hingehört, nämlich in den Olymp der österreichischen Weinwelt.
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Gemischter Satz aus dem Hause

Salomon

Falkenstein ist zwar wie das komplette Weinviertel vom Veltliner dominiert, doch wird zwischen Rosenberg und Rabenstein dieses Monopol erstaunlich eifrig unterminiert. Josef Salomon macht fantastische Veltliner, sein gefragtester Wein dürfte allerdings der Grüne Sylvaner sein.
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Premium Cuvée aus dem Hause

Tor zur Sonne

Bei Reinhard Neustifter ticken die Uhren zuweilen ein wenig anders: als sich Anfang der 80er Jahre die Weinwelt enthusiastisch der Agrarindustrie auslieferte, stellte er auf Bio um. Wenn andere schlafen, arbeitet er (Vollmondlese) und während andere Winzer auf High-Tech im Keller schwören, bespielt er seine Weine mit Klangschalen, um herauszufinden, ob sie sich dadurch verändern.
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